Besonderheiten des Faches

Schon kleine Kinder stellen die großen Fragen des Lebens: „Woher kommt die Welt?“, „Wo sind die Toten?“ oder „Wie sieht es im Himmel aus?“ Später heißen die Fragen unserer Schülerinnen  und Schüler: „Was ist Sinn und Ziel meines Lebens?“, „Was ist der Weg zum wahren Glück?“, „Was ist gut und böse?“, „Woher kommt das Leid?“ oder „Existiert Gott?“

Es ist wichtig, unseren Schülerinnen und Schülern einen verstehenden Zugang zu religiösen Weltdeutungen und Lebensweisen erschließen, ihnen zu helfen, einen eigenen Standpunkt zu religiösen Fragen zu entwickeln, und sie zu religiöser Toleranz und Dialogfähigkeit zu erziehen.

Die Schule trägt wesentlich zur Entfaltung einer freien und eigenverantwortlich handelnden Person bei. Dazu gehört neben den fachlichen Kenntnissen und Fähigkeiten auch, sich des Zusammenhangs von Wissen und Werten und der Bedeutung eigener Entscheidungen bewusst zu sein – im persönlichen Leben, in Politik und Gesellschaft und auch in religiösen Fragen. Religiöse Themen werden zwar auch in Fächern wie Deutsch, Geschichte, Politik, Kunst oder Musik behandelt. Eine kontinuierliche und systematische Beschäftigung mit religiösen Fragen und Inhalten erfordert jedoch ein eigenständiges Unterrichtsfach, das von speziell dafür ausgebildeten Lehrkräften erteilt wird.

Unser Religionsunterricht verbindet die Vermittlung von religiösem Grundwissen mit der Frage nach Orientierung für das eigene Leben. Schülerinnen und Schüler wollen wissen, welche Religionen es gibt, worin Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Religionen bestehen. Sie wollen aber auch wissen, was sie selbst glauben sollen, was wahr und richtig ist. Sie wollen darüber sprechen, ob das, was Christen oder Muslime oder andere glauben, glaubwürdig ist, ob dieser Glaube Orientierung auch für ihr eigenes Leben geben kann.

Der Religionsunterricht ist nicht neutral, sondern kann in der Begegnung mit einer bestimmten Glaubensüberzeugung und Glaubenspraxis gültige Lebensorientierung vermitteln. Im Religionsunterricht treffen Schülerinnen und Schüler auf Lehrerinnen und Lehrer, die ihre Glaubensüberzeugung vertreten und sich dem Dialog mit ihnen stellen.

Sie können sich mit deren Ansichten auseinandersetzen und schließlich ihre eigene Überzeugung finden. Nach christlichem Verständnis gehört zur Freiheit immer auch die Freiheit zur Entscheidung, auf den Anruf Gottes zu antworten und in die Gemeinschaft mit ihm einzutreten.

Wie in kaum einem anderen Fach werden sie hier als Subjekte ihres Lebens angesprochen. Die Orientierung an den Schülerinnen und Schülern steht nicht im Gegensatz zur Fachlichkeit des Religionsunterrichts. Sie bestimmt jedoch die Art und Weise, wie im Religionsunterricht gelehrt und gelernt wird.

Grundsätzliche Ziele

Das Fachprofil unseres Religionsunterrichts kann in drei Punkten zusammengefasst werden:

  1. Vermittlung von strukturiertem und lebensbedeutsamem Grundwissen über den eigenen Glauben und andere Konfessionen und Religionen 
  2. Vertrautmachen mit Formen gelebten Glaubens
  3. Förderung religiöser Dialog- und Urteilsfähigkeit

Daraus ergeben sich für unseren Unterricht folgende Inhalte und Kompetenzen:

Der Religionsunterricht

  • stellt die Frage nach dem Sinn des Lebens
  • verdeutlicht den Schülerinnen und Schülern die  Wurzeln unserer christlich geprägten Kultur
  • unterstützt Jugendliche auf dem Weg zu ihrem eigenen Glauben
  • stellt die Frage nach der ethischen Verantwortung
  • erzieht zu Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft
  • vermittelt Kenntnisse über andere Religionen und die religiösen Hintergründe fremder Kulturen
  • hilft, vorhandene Glaubensvorstellungen und Sinnangebote, weltanschauliche Meinungen und esoterische Vermutungen zu überprüfen.

Fachspezifische Methoden

Der Religionsunterricht spricht die Schülerinnen und Schüler ganzheitlich an und ermöglicht ein Lernen mit Kopf, Herz und Hand.

Neben einem methodenreichen, schülerorientierten Unterricht bietet das Fach besondere Unternehmungen an:

  • Regelmäßige Gottesdienste (Weihnachten, Schuljahresende) und Andachten zu besonderen Anlässen (z.B. Advent)
  • Tage religiöser Orientierung (11. Jahrgangsstufe)
  • Besuch des Bibelmuseums Njimwegen
  • Teilnahme an der Fastenaktion „Sieben Wochen ohne“

Herzlich Willkommen im Fachbereich MUSIK am THG!

„Wenn die Worte aufhören, beginnt die Musik“.

So soll es der berühmte Dichter Heinrich Heine einmal gesagt haben. In einer Gemeinschaft, wie der Schulgemeinschaft, in der viele Menschen unterschiedlichen Alters, Charakters, unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft zusammenkommen, hat die Musik die Kraft und auch die Aufgabe, alle miteinander zu verbinden.

Denn neben dem Klang schöner Melodien, harmonischer Wendungen und mitreißender Rhythmen, die in uns Emotionen auslösen, uns manchmal sogar zum Tanzen bringen, schafft es Musik unser Inneres zu berühren und eine Sprache zu sprechen, die wir alle verstehen.

Um diese verbindende Kraft der Musik für Schülerinnen und Schüler erlebbar zu machen, versuchen wir am THG möglichst viel Musik in den Schulalltag zu integrieren. 

„Music is a world within itself, with a language we all understand“ (Stevie Wonder)

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G9-Curricula

Leistungsbewertung: Bewertungskriterien

Kernlehrplan: Sekundarstufe I

Kernlehrplan: Sekundarstufe II

Ausgangspunkt im Informatikunterricht ist häufig ein Problem mit lebensweltlichem Bezug. Schülerinnen und Schüler erwerben und erweitern in der aktiven Auseinandersetzung mit komplexen Problemstellungen Kompetenzen, die sie zum selbstständigen informatischen Problemlösen befähigen. Mit der Aneignung von Strategien und Techniken zur strukturierten Zerlegung im Problemlöseprozess, zur Algorithmisierung von Abläufen sowie zur formalsprachlichen, grafischen oder symbolischen Beschreibung von Sachverhalten und Zusammenhängen erwerben die Lernenden Kompetenzen zur Bewältigung von Komplexität. Die Konstruktion eines abstrakten Modells zu einer anwendungsbezogenen Problemstellung fördert das Abstraktionsvermögen sowie kreatives und strukturelles Denken. Die Umsetzung eines informatischen Modells in ein lauffähiges Informatiksystem hat für Schülerinnen und Schüler nicht nur einen hohen Motivationswert, sondern ermöglicht ihnen auch die eigenständige Überprüfung der Angemessenheit und Wirkung des Modells im Rückbezug auf die Problemstellung. Im Unterricht lassen sich umfangreiche Informatiksysteme nur in arbeitsteiliger projektorientierter Zusammenarbeit im Team erstellen. Solche Projekte können nur gelingen, wenn die gemeinsame Arbeit strukturiert geplant und organisiert wird. Insgesamt leistet das Fach Informatik in der gymnasialen Oberstufe damit einen wichtigen Beitrag zu einer erweiterten Allgemeinbildung und allgemeinen Studierfähigkeit der Schülerinnen und Schüler.

Die inhaltliche und methodische Gestaltung des Unterrichts ist entscheidend dafür, dass Schülerinnen und Schüler die ausgewiesenen Kompetenzen erwerben können. Informatikunterricht erfordert in hohem Maße die Anwendung schüleraktivierender Methoden, die selbstständiges Lernen ermöglichen und individuelle Förderung begünstigen. Unterschiedliche, auch geschlechtsspezifische Herangehensweisen, Interessen, Vorerfahrungen und fachspezifische Kenntnisse sind angemessen zu berücksichtigen.

In der Einführungsphase werden ausgehend von einfachen Fragestellungen und unter Anleitung der Lehrperson zunächst einzelne Stufen eines Problemlösungsprozesses durchlaufen.

Am Ende der Qualifikationsphase sollen die Schülerinnen und Schüler dann in der Lage sein, Lösungsansätze in Form von lauffähigen Informatiksystemen weitgehend selbstständig zu entwickeln.

mathe wettbewerb

Mathematik ist überall. Im Mathematikunterricht am THG sollen die Schülerinnen und Schüler dies erfahren, indem sie unterschiedlichste Situationen aus Natur, Gesellschaft und Kultur in einem mathematischen Blickwinkel betrachten. Dabei entwickeln sie die nötigen Kompetenzen, um Terme, Gleichungen und Algorithmen als nützliche Hilfsmittel zur selbstständigen Bewältigung alltäglicher mathematischer Problemstellungen zu verwenden.

Inhalte des Faches

Nachdem in der Erprobungsstufe mit natürlichen Zahlen, Dezimalzahlen, geometrischen Formen und Körpern, Brüchen und Statistiken zunächst Grundlagen der Mathematik erarbeitet werden, liegt der Fokus in der Sekundarstufe 1 darauf, diese Inhalte weiterzuentwickeln. Dabei entdecken die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel Terme, Gleichungen, Funktionen und Zufall. Ab Beginn der Einführungsphase werden die erlangten Fähigkeiten und Fertigkeiten dann in den drei großen Bereichen Analysis, analytische Geometrie und Stochastik vertieft.

Unterricht

Das THG orientiert seinen Mathematikunterricht an den Kernlehrplänen des Landes NRW. Auf Basis der Lehrwerke „mathe.delta“ von c.c.Buchner und „Bigalke/Köhler“ des Cornelsen-Verlages unterrichten wir kompetenzorientiert und problemorientiert. Natürlich stehen die Schülerinnen und Schüler im Zentrum aller unterrichtlichen Überlegungen, weshalb es uns ein großes Anliegen ist, jeden einzelnen optimal zu fördern und zu fordern:

  • Ergänzungsstunden in Klasse 8 und 9 ermöglichen es, in Abhängigkeit vom aktuellen Leistungsstand in vier Lerngruppen gezielt Unterrichtsinhalte zu wiederholen oder vertiefend zu arbeiten (G8).
  • In zwei von einer Fachlehrkraft betreuten Mathematik-Sprechstunden können individuelle mathematische Fragen und Probleme gezielt besprochen werden.
  • In der EF können Vertiefungskurse zur intensiveren Thematisierung unterrichtlicher Inhalte gewählt werden.
  • Auf freiwilliger Basis werden verschiedene zum Teil internationale Mathematik-Wettbewerbe angeboten (Känguru, Bolyai, Bundeswettbewerb Mathematik …).
  • Regelmäßig kommen Mathematik-Leistungskurse in der Oberstufe zustande.

Dabei wird der Mathematik-Unterricht am THG gemäß folgender Stundentafel unterrichtet:

G8 G9
5. Klasse - 5 Stunden pro Woche
6. Klasse - 4 Stunden pro Woche
7. Klasse - 3 Stunden pro Woche
8. Klasse 4 Stunden Pro Woche 3 Stunden pro Woche
9. Klasse 3 Stunden Pro Woche 3 Stunden pro Woche
10. Klasse 3 Stunden pro Woche
EF 3 Stunden Pro Woche 3 Stunden pro Woche
Q1/Q2 3/5 Stunden Pro Woche 3/5 Stunden pro Woche

Bei Fragen oder Anregungen zum Fach, zur Fachschaft oder zur Mathematik freuen sich alle Kolleginnen oder Kollegen in ihren Sprechzeiten oder beim Tag der offenen Tür über einen Austausch.

Fachschaft Mathematik

"Geschichte ist das pralle Leben" heißt es, und wir am THG versuchen, dir dieses Leben in deinen Klassenraum zu holen. Bei uns bekommst du die Gelegenheit, unbekannte Phänomene zu erforschen, spannende Persönlichkeiten kennenzulernen und große Zusammenhänge zu verstehen. Eine Zeittafel kann dir dabei helfen. Du lernst, kritische Fragen zu stellen, Quellen zu untersuchen, im Team zu arbeiten, dir eine fundierte Meinung zu bilden und sie in Diskussionen zu vertreten.

Wenn die Geschichte nicht zu uns kommen möchte, dann gehen wir auch manchmal zu ihr hin. Wir machen nämlich auch gerne Ausflüge, zum Beispiel nach Xanten, in den archäologischen Park, ins Freilichtmuseum nach Hagen, zur DASA nach Dortmund und vieles mehr. Hier kannst du einige Fotos der Exkursionen sehen.

Du hast je zwei Stunden Geschichte in den Jahrgängen 6, 8 und 9. Darüber hinaus kannst du Geschichte in der Einführungsphase der Oberstufe (Jg.10) wählen und es in der Qualifikationsphase (Jg.11 und 12) belegen. Hier sind die Kurse 3- bzw. 5-stündig.
Dir begegnen in unserem Unterricht Geschichtsphänomene aus allen Zeiten und Epochen der Menschheitsgeschichte: Es fängt an mit der Ur- und Frühzeit, geht über das Mittelalter, die Aufklärung, Französische Revolution, Industrialisierung, den 1. und 2. Weltkrieg, die zwei deutschen Staaten, die Wiedervereinigung bis hin zur Gegenwart. Möchtest du es genauer wissen? Dann schau‘ in unser schulinternes Curriculum. Hier bekommst du alles genau aufgegliedert.
Über den Unterricht hinaus hast du oft die Möglichkeit, als Geschichtsforscher aktiv zu sein, indem du an Wettbewerben teilnimmst. Das kannst du alleine tun, aber auch zu zweit oder im Team. Frag‘ doch mal deine Lehrer, was im Moment gerade so angeboten wird, oder schau‘ selbst im Internet, z.B. unter www.koerber-stiftung.de .
Uns ist wichtig, dass du auch im Fach Geschichte daran arbeitest, deine Fähigkeiten in der deutschen Sprache zu verbessern. Wie das gelingen soll findest du in unserem Konzept zur Förderung der deutschen Sprache.
Natürlich bekommst du im Fach Geschichte auch Noten. Wenn du wissen möchtest, welche Anforderungen genau an dich gestellt werden, dann lies dir durch, auf welche Grundlagen der Leistungsbemessung wir uns am THG geeinigt haben.
Noch Fragen, Ideen oder Anregungen? Dann komm und sprich‘ mit uns. Wir freuen uns auf deine Beiträge.
Deine Fachschaft Geschichte

Latein …

…und was man darüber so hört

  • tote Sprache,
  • endlose Texte,
  • nur Grammatik,
  • kann man nichts mit anfangen.

Tatsache aber ist:

  • Latein ist die Basissprache Europas: Aus dem Lateinischen ist z. B direkt das Französische, Spanische, Portugiesische, Italienische und Rumänische hervorgegangen.
  • Viele Fremdwörter aus dem Deutschen stammen aus dem Lateinischen, z. B. Computer von computare – zusammenzählen.
  • In der Medizin werden zur Bezeichnung von Krankheiten lateinische Begriffe gewählt, in der Biologie zur Bezeichnung von Tieren und Pflanzen.
  • Für viele Studiengänge sind Lateinkenntnisse sinnvoll bzw. vorgeschrieben: Anglistik, Germanistik, Romanistik, Archäologie, Geschichte, Philosophie, Theologie u. v. m.

Deshalb:

  • Lateinkenntnisse erleichtern das Erlernen moderner Fremdsprachen.
  • Der Umgang mit der deutschen Sprache verbessert sich.
  • Fremdwörter können einfacher abgeleitet werden: Die Angst vor wissenschaftlichen Texten wird geringer.
  • Das Lateinlernen in der Schule erspart bis zu drei Semestern auf der Universität, die man ansonsten für den Erwerb des Latinums aufbringen müsste.

Was erfordert das Erlernen von Latein?

  • Da Latein heute keine Sprache mehr ist, die man schnell und nebenbei erlernen kann, ist sorgfältiges und genaues Arbeiten eine Voraussetzung.
  • Solide Kenntnisse in Deutsch, insbesondere der Grammatik sind erforderlich.
  • Kontinuierliches Arbeiten, besonders regelmäßiges Vokabel- und Grammatik-Lernen.

Was ist nicht erforderlich?

  • Da Latein so gesprochen wird, wie es geschrieben wird, bereitet die Aussprache keine Probleme.
  • Da Latein keine aktiv gesprochene Sprache mehr ist, wird keine Kommunikationsfähigkeit verlangt.

Was wird im Lateinunterricht gemacht?

  • Die Übertragung vom Lateinischen ins Deutsche ist das Ziel des Lateinunterrichts. Hiermit werden die Ausdrucksfähigkeit und die sprachliche Gestaltung im Deutschen gefördert.
  • Erreicht wird dies durch abwechslungsreiche, aber stets lern- und verstehensfördernde Übungen sowie durch unterschiedliche Übersetzungstechniken.
  • Exkursionen zu Orten mit römischer Vergangenheit, z.B. Xanten (Römerlager), Römermuseum Haltern

Was bietet unser Gymnasium an?

  • Latein von Klasse 7 bis Klasse EF als zweite Fremdsprache
  • Bis Klasse 9 (1.Hj.) Spracherwerbsphase
  • Ab Klasse 9 Lektüre von Originaltexten von Phaedrus, Plinius u. A.
  • Am Ende der Klasse EF Erwerb des Latinums mit mindestens „ausreichend“; das Latinum wird von der Schule auf dem Abgangs-, Übergangs- oder Abiturzeugnis bescheinigt.

Summa Summarum

Latein lernen!

img 7123Französisch schlägt Brücken in die Zukunft!

Im Wahlpflichtbereich können Schülerinnen und Schüler Französisch als zweite Fremdsprache ab Klasse 6 und als dritte Fremdsprache ab Klasse 8 wählen.

Warum Französisch?

  1. Zwar ist Englisch unbestritten die wichtigste Verkehrssprache, aber in einer Zeit der zunehmenden Globalisierung benötigt man mehr als eine Fremdsprache. Das Beherrschen einer zweiten oder dritten Fremdsprache wird immer mehr zu einer Schlüsselqualifikation für optimale Berufsaussichten.
  2. Frankreich ist der bedeutendste Handelspartner Deutschlands. Somit bietet das Erlernen der französischen Sprache die Chance auf dem Weg in die Mehrsprachigkeit, die heutzutage unerlässlich ist. 
  3. Französisch – die nach Deutsch am meisten gesprochene Muttersprache in Europa – zahlt sich aus!
  4. Französisch ist die Sprache unserer direkten Nachbarn (Belgien, Schweiz, Frankreich, Luxemburg) und Amtssprache in 33 Staaten. Fast 270 Millionen Menschen auf der Welt sprechen Französisch.
  5. Die französische Sprache ist ein wichtiger Bestandteil des europäischen Kulturerbes. Wer Fremdsprachen beherrscht, kann sich mit anderen Menschen verständigen und Einblicke in ihr Leben, in ihre Kultur und in ihre Einstellungen bekommen. 
  6. Französisch kommt zudem als Brückensprache zu den anderen romanischen Sprachen und als wichtiger Bestandteil des europäischen Kulturerbes eine wichtige Bedeutung zu.
  7. Nicht zuletzt ist Französisch einfach eine schöne Sprache, die das Tor zu Frankreich weit öffnet!

Aufgaben und Ziele des Französischunterrichts

Im Mittelpunkt des Französischunterrichts steht die systematische Entwicklung kommunikativer Kompetenzen (Hör-, Leseverstehen, Schreiben und Sprachmittlung), interkultureller Kompetenzen (Einblicke in die spezifischen Denkweisen, Werte und Lebensbedingungen, landeskundliche Aspekte) und methodischer Kompetenzen (Einübung von Lernstrategien, Arbeit mit Texten und Medien etc.).

Der situative Rahmen wird dabei im Laufe der Zeit ständig erweitert; er bezieht sich auf Alltagssituationen (z. B. im Familien- und Freundeskreis) und lebenspraktische Angelegenheiten (z.B. in der Schule oder in der Freizeit).

Unterrichtsmaterial

Seit einigen Jahren arbeiten wir erfolgreich mit dem Lehrwerk Découvertes aus dem Klett-Verlag, das vielfältiges Zusatzmaterial bietet und einen kompetenzorientierten Unterricht ermöglicht. 

Klassenarbeiten und Stundentafel

  • Jahrgangsstufe 6: 5 Stunden Unterricht pro Woche / 6 Klassenarbeiten pro Schuljahr
  • Jahrgangsstufe 7: 4 Stunden Unterricht /  6 Klassenarbeiten pro Schuljahr
  • Jahrgangsstufe 8: 3 Stunden Unterricht / 5 Klassenarbeiten pro Schuljahr
  • Jahrgangsstufe 9: 3 Stunden Unterricht / 4 Klassenarbeiten pro Schuljahr

Außerunterrichtliche Aktivitäten

  • Am Ende der Jahrgangsstufe 7 findet eine eintägige Exkursion in das französischsprachige Lüttich (Belgien) statt, um den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zur Begegnung mit frankofonen Sprechern zu geben. Diese Exkursion wir durch eine Projektarbeit zu Belgien im Unterricht vorbereitet.
  • Cinéfête: Im Rahmen dieser Veranstaltung, organisiert vom Institut Français,  haben die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, französische Filme zu sehen und so ein Stück französische Kultur zu entdecken. 

10 gute Gründe, Französisch zu lernen

Das Fach Evangelische Religionslehre wird am Theodor-Heuss-Gymnasium zurzeit von Herr Adamus, Frau Weiß, Frau Gremm, Mia Knauer als Schülervertreterin und Frau Bartels als Elternvertreterin geleitet.

Die Besonderheiten des Faches Evangelische Religionslehre

Schon kleine Kinder stellen die großen Fragen des Lebens: „Woher kommt die Welt?“, „Wo sind die Toten?“ oder „Wie sieht es im Himmel aus?“. Später heißen die Fragen unserer Schülerinnen  und Schüler: „Was ist Sinn und Ziel meines Lebens?“, „Was ist der Weg zum wahren Glück?“, „Was ist gut und böse?“, „Woher kommt das Leid?“ oder „Existiert Gott?“

Es ist wichtig, unseren Schülerinnen und Schülern einen verstehenden Zugang zu religiösen Weltdeutungen und Lebensweisen erschließen, ihnen zu helfen, einen eigenen Standpunkt zu religiösen Fragen zu entwickeln, und sie zu religiöser Toleranz und Dialogfähigkeit zu erziehen.

Die Schule trägt wesentlich zur Entfaltung einer freien und eigenverantwortlich handelnden Person bei. Dazu gehört neben den fachlichen Kenntnissen und Fähigkeiten auch, sich des Zusammenhangs von Wissen und Werten und der Bedeutung eigener Entscheidungen bewusst zu sein – im persönlichen Leben, in Politik und Gesellschaft und auch in religiösen Fragen. Religiöse Themen werden zwar auch in Fächern wie Deutsch, Geschichte, Politik, Kunst oder Musik behandelt. Eine kontinuierliche und systematische Beschäftigung mit religiösen Fragen und Inhalten erfordert jedoch ein eigenständiges Unterrichtsfach, das von speziell dafür ausgebildeten Lehrkräften erteilt wird.

Unser Religionsunterricht verbindet die Vermittlung von religiösem Grundwissen mit der Frage nach Orientierung für das eigene Leben. Schülerinnen und Schüler wollen wissen, welche Religionen es gibt, worin Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Religionen bestehen. Sie wollen aber auch wissen, was sie selbst glauben sollen, was wahr und richtig ist. Sie wollen darüber sprechen, ob das, was Christen oder Muslime oder andere glauben, glaubwürdig ist, ob dieser Glaube Orientierung auch für ihr eigenes Leben geben kann.

Der Religionsunterricht ist nicht neutral, sondern kann in der Begegnung mit einer bestimmten Glaubensüberzeugung und Glaubenspraxis gültige Lebensorientierung vermitteln. Im Religionsunterricht treffen Schülerinnen und Schüler auf Lehrerinnen und Lehrer, die ihre Glaubensüberzeugung vertreten und sich dem Dialog mit ihnen stellen.

Sie können sich mit deren Ansichten auseinandersetzen und schließlich ihre eigene Überzeugung finden. Nach christlichem Verständnis gehört zur Freiheit immer auch die Freiheit zur Entscheidung, auf den Anruf Gottes zu antworten und in die Gemeinschaft mit ihm einzutreten.

Wie in kaum einem anderen Fach werden sie hier als Subjekte ihres Lebens angesprochen. Die Orientierung an den Schülerinnen und Schülern steht nicht im Gegensatz

 zur Fachlichkeit des Religionsunterrichts. Sie bestimmt jedoch die Art und Weise, wie im Religionsunterricht gelehrt und gelernt wird.

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Fachschaft der Evangelischen Religionslehre

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G9-Curricula

Leistungsbewertung ER Sek I-II (Grundlagen der Leistungsbewertung)

Leistungsbewertung ER SekI-II Anhang 1 (Bewertungsraster)

Leistungsbewertung ER Sek I-II Anhang 2 (Differenzierung im ER der Sek I)

Schulinternes Curriculum ER 5-6

Schulinternes Curriculum ER 7-9

Schulinternes Curriculum ER EF

Schulinternes Curriculum ER Q1-Q2