Von Schülerinnen und Schülern für die gesamte Schulgemeinschaft.
Ab sofort gibt es eine eigene Schülerzeitung an unserer Schule! Wir werfen einen ganz neuen Blick auf das Schulleben und berichten über alles, was uns wirklich bewegt.
Was euch grundsätzlich erwartet:Schulalltag & Events:
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- Exklusive Interviews: Wir stellen Lehrkräften, der SV und Mitschülern die Fragen, die euch interessieren.
- Meinung & Unterhaltung: Platz für eure Sichtweisen, nützliche Tipps für den Schulalltag und jede Menge Unterhaltung.
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Euer Redaktionsteam
Das Schuljahr 2025/26 war im Bereich MINT am THG Recklinghausen „on fire“! Das Jahr bot eine beeindruckende Vielfalt an Projekten, die von praktischer Forschung bis hin zu anspruchsvollen Wettbewerben reichten.
Hier finden Sie die Berichte über die Aktivitäten, die den MINT-Bereich in diesem Jahr besonders geprägt haben:
Einige Schülerinnen und Schüler des MINT 8a,b- und Science-Kurs der Jahrgangsstufe 9 haben in diesem Schuljahr 2025/2026 am Wettbewerb Internationale Junior Science Olympiade bzw. am Bundesumweltwettbewerb teilgenommen, einige von ihnen sogar an beiden Wettbewerben.
Bei der Internationalen Junior Science Olympiade stand alles unter dem Motto „Vorsicht Giftig“.
Die Schülerinnen und Schüler hatten dazu einige spannende Experimente durchzuführen. Unter dem Aspekt „Umweltgift“ wurde das Wachstum von Kressepflanzen unter Bewässerung mit Kochsalz-Lösungen unterschiedlicher Massenanteile durchgeführt und dokumentiert. Zudem mussten sich die Schülerinnen und Schüler mit weiterführenden Aufgaben zu diesem Themenbereich beschäftigen, wie die Wasserbilanz von Böden, Auswaschung und Verdunstung, das globale Problem der Salztoxizität und die Bedeutung und Wirkung von Kupfer-Ionen für die Pflanzenzellen.
Unter dem Themenbereich „Körpergift“ wurden Löslichkeits-Experimente mit Karotten-Wasser und Öl-Gemischen sowie solche mit Vitamin C und Wasser bzw. Öl durchgeführt. Hierzu gab es weiterführende Aufgaben bezüglich der Löslichkeit von Vitamin C und D im menschlichen Körper, der Gefahr einer Überdosierung dieser Vitamine mit möglichen symptomatischen Folgen und der Anreicherung von Giften in der Nahrungskette mit einer abschließenden Formulierung von Pro- und Contra- Argumenten zu der Aussage „Seefisch essen ist gesund“.
Zum Themenbereich „Giftpfeil“ sollten die Schülerinnen und Schüler ein Katapult bauen, wobei Materialien wie Holz, Gummiband, Teelicht-Hülse und Alu-Kugelgeschoss verwendet wurden. Die Geschosse wurden eingesetzt, wobei eine selbstgemalte Zielscheibe oder ein anderes Objekt zu treffen war. Hierbei sollten u.a. die Flugbahn der Kugel und verschieden Einstellungen des Katapultes mit Hilfe eines Videos in Slow Motion bestimmt, die Flugbahn getrackt und über Screenshots von mindestens zehn Positionen des Geschosses graphisch übereinander gelegt werden (Betrag der Gesamtgeschwindigkeit des Kugelgeschosses aufgetragen gegen die Zeit), wobei die Punkte miteinander verbunden werden sollten. Der Kurvenverlauf sollte anschließend beschrieben, erklärt und drei benannte Parameter beim Katapult auf die entsprechenden drei Parameter beim Bogenschießen abgeleitet werden. Abschließend sollten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Gift Curare, welches auch im Kriminalroman „Der Fall Deruga“ eine tragende Rolle spielt, beschäftigen.
Die Schülerinnen und Schüler stellten ihre umfangreichen Ergebnisse und Ausarbeitungen in einem Protokoll dar, welches dann von dem Fachlehrer begutachtet, korrigiert und mit entsprechenden Punkten versehen wurde, die dann dem Wettbewerbs-Komitee mitgeteilt wurden.
Am Ende der ersten Wettbewerbsrunde belohnten sich alle Schülerinnen und Schüler mit einer sehr schönen Urkunde (exemplarisch sind auf dem Foto die Urkunden von vier Schüler*innen dargestellt).
Im Rahmen der Bundesumweltwettbewerb Science Olympiade hatten sich einige Kleingruppen unterschiedlichen Themen zugewandt: so untersuchte eine Schüler*innen-Gruppe unterschiedliche Lebensmittel aus verschiedenen Lebensmittelgeschäften hinsichtlich ihrer Inhaltsstoffe, wobei einige Inhaltsstoffe im Chemie-Raum experimentellen Untersuchungen unterzogen wurden. Des Weiteren führte die Gruppe eine Befragung von Personen in den jeweiligen Lebensmittelläden hinsichtlich deren Einkaufsverhalten und Einstellung zu gesunder Ernährung durch. Eine weitere Gruppe beschäftigte sich intensiv mit dem Arten- und Naturschutz mit besonderem Fokus auf den Igel- und Vogelschutz. Die Schüler informierten sich zu Anfang über die Lebensweise und Gefährdung dieser Tiere mit dem besonderen Aspekt des Schutzes durch uns Menschen. Daraufhin bauten die Schüler eine Igelunterkunft und stellten diese in den Garten eines der Schüler und beobachteten dieses über einen gewissen Zeitraum. Zwei weitere Gruppen beschäftigten sich mit ressourcenschonendem Umgang und möglichen energetischen Sparmaßnahmen im eigenen Haushalt aber auch in der Schule. Diese Arbeiten werden nun durch die aktuellen Experimente mit den Energieeffizienzkoffern von 3malE in Zusammenarbeit mit dem zdi-Netzwerk MINT.REgio im Science-Kurs weiter geführt.
Mit Spannung erwarten nun die Gruppen die Resultate des Bundesumweltwettbewerb-Komitees.
Am Ende beider Wettbewerbsrunden stellten alle Gruppen ihre schönen Präsentationen dem Plenum des MINT- bzw. Science-Kurses vor.
In besonderer Umgebung, in der Sternwarte Recklinghausen, lässt es sich gut lernen und staunen: hier wird die Astronomie spielerisch kennengelernt!
Im Rahmen der aktuellen Fortbildung: „Far Away Worlds: Astrospiele auf dem Prüfstand“ wird überprüft, wie realistisch Astronomie-Brettspiele eigentlich sind.
In Kooperation mit der Sternwarte und Planetarium Recklinghausen bieten das zdi-Netzwerk MINT.REgio in diesem Jahr wieder eine AG an, die 1 Mal im Monat stattfindet (außer in den Ferien und im Mai). Ole Braams, Schüler der Jahrgangsstufe EF, nimmt daran mit großem Interesse teil und testet zusammen mit den anderen Teilnehmer*innen ausgewählte Spiele rund um Sterne, Planeten und Raumfahrt – und nehmen sie fachlich unter die Lupe. Hierbei werden unter fachkundlicher Aufsicht und Leitung zwischen Spielrunden astronomische Grundlagen erlernt und Astronomie-Brettspiele dahingehend kritisch betrachtet und diskutiert, wie Wissenschaft vereinfacht wird und ob dies immer sinnvoll und wichtig ist.
Im Rahmen des Junior-Ingenieure-Wettbewerbs Nordrhein-Westfalen „Arena – gut überDACHt“ der Ingenieurkammer-Bau NRW haben drei SuS-Gruppen des MINT-Kurses der Jahrgangsstufe 8 (a, b) und zwei Gruppen des Science-Kurses (Jahrgangsstufe 9) teilgenommen, wobei sie unter strengen Auflagen (Größen- und Flächenvorgaben, Materialvorgaben, Stabilitätsteste) in ca. dreimonatiger Arbeit eine überdachte Arena entworfen und gebaut haben. Dabei hatten die jeweiligen Gruppen nach intensiver Planung und anschließendem Bau der Arena ihre fertigen Produkte (Arena) einem Funktions-/Belastungstest mit einem mit Sand oder Mehl gefüllten Beutel mit 250g und einem Windbelastungstest mit einem Föhn (1000 Watt) aus einer Entfernung von 30 cm Luft aus verschiedenen Richtungen auf das Modell geblasen (um Windbelastungen zu simulieren). Die SuS bewiesen dabei neben dem genauen planerischen Arbeiten (Anfertigen von Skizzen, Auflisten der benötigten Materialien, Erstellen der Protokolle, usw.) auch handwerkliches Geschick! Am Ende konnten alle Gruppen ihre schönen und individuellen Modelle als Wettbewerbsbeitrag (Protokolle) einreichen und wurden alle mit einer sehr schönen Urkunde belohnt. Eine Gruppe (Jahrgangsstufe 9 des Science-Kurses) schafften es sogar mit ihrem schönen Modell in das Landesfinale im Rot-Weiß-Essen-Stadion (29.04.2026), bei dem die besten sieben Modelle ihrer Altersgruppe (von ursprünglich insgesamt 140) ausgestellt und von einer hochrangigen Fachjury begutachtet wurden. Jede Gruppe stellte ihr Modell dann noch in einem Vortrag (Präsentation) der Jury genauer vor, wobei die Expert*innen den SuS zu deren Modellen fachbezogene Fragen gestellt haben. Im September dieses Jahres werden die Modelle des Landesfinale im Baukunstarchiv in Dortmund für mehrere Wochen der Öffentlichkeit präsentiert. Die Gruppe unserer Schule möchte dann zusammen mit zwei Fachlehrer*innen bei der feierlichen Eröffnungsfeier dieser Ausstellung teilnehmen. Im Oktober 2023 hatte bereits eine Gruppe an dieser Eröffnungsfeier in Dortmund teilgenommen, damals mit einem Brücken-Modell zum damaligen Junior-Ingenieure Wettbewerb zum Thema "Brücken bauen".
In diesem Schuljahr 2025/2026 wurde die Schulgarten-AG ins Leben gerufen, wobei Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 5 und 6, betreut und angeleitet durch Herrn Adamus, einmal wöchentlich das Anlegen von Hochbeeten, Topfblumen, Blütenpflanzen sowie das Anpflanzen von Gemüsepflanzen und deren Pflege lernen.
In Zusammenhang des Anlegens eines insektenfreundlichen Blütenbeetes im Innenhof der Schule soll an dem Wettbewerb "Deutschland summt" teilgenommen werden.
Die Schülerinnen und Schüler der Schulgarten-AG sind mit großem Engagement, viel Freude und besonderem Interesse mit dabei und können hier viel über verschiedene Gemüsesorten und Blütenpflanzen aber auch den Arten- und Naturschutz lernen.
In der MINT-AG der Jahrgangsstufe 5 und 6 wird, wie bereits auch in den letzten Jahren, interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, einmal pro Woche für ca. eine Stunde, an das naturwissenschaftliche Arbeiten und Forschen mit Freude und Entdeckungsgeist herangeführt zu werden. Die AG bietet viel Spielraum für eine große Bandbreite an möglichen Inhalten und das Einbringen neuer Ideen und Impulse durch die Schülerinnen und Schülern. So wurde unter anderem schon der Schulhof und Innenhof durch die Schülerinnen und Schüler kartiert und die hier lebenden Pflanzen und Tiere untersucht und bestimmt, des Weiteren wurden Experimente mit der Cola, dem Rotkohlsaft-Indikator in Bezug auf saure, neutrale und alkalische Lösungen durchgeführt, verschiedene Metalle nachgewiesen, die Blätter der Wasserpest-Pflanze mikroskopiert, das Polysaccharid Stärke in verschiedenen Lebensmitteln nachgewiesen und die Luft in verschiedenen Stationsexperimenten näher betrachtet.
Mit großem Engagement und Teamgeist nahm unser Science-Kurs der Klasse 9 am diesjährigen „DECHEMAX“ Wettbewerb teil.
Dieser Bundesweite Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7-13. Sie haben dabei die Möglichkeit ihr Wissen in den Bereichen Biologie, Chemie und Technik unter Beweis zu stellen.
Der Wettbewerb ist in zwei Runden unterteilt, einer theoretischen Fragerunde sowie einer praktischen Runde.
Besonders freuen wir uns, bekannt geben zu dürfen, dass alle 4 Teams des Science Kurses unter Leitung von Herrn Höwel sich erfolgreich für die zweite Runde qualifiziert haben.
Das diesjährige Thema die „Circular Economy“ begeisterte den gesamten Kurs. Es ging darum, wie wir verschiedene Rohstoffe innovativer nutzen können, welche Stoffe man auf welche Arten recyclen kann und wie Rohstoffe möglichst lang in diesem Kreislauf bleiben.
Über sechs Wochen durften wir wöchentlich zwei Fragen zu diesem Thema beantworten, dazu mussten wir recherchieren, Videos schauen und uns durch verschiedenste Quellen arbeiten, um die richtigen Antworten zu erkennen. Zu Anfang war es noch recht einfach, doch die Fragen wurde jedesmal kniffliger. Doch das schreckte uns nicht ab. Im Gegenteil, es motivierte uns nur noch mehr, auch diese Aufgaben zu lösen.
Letztendlich haben wir alle die erste Runde erfolgreich abgeschlossen und dürfen nun am praktischen Teil teilnehmen, bei welchem wir ein informatives Video zu einem Experiment mit Stärke drehen müssen.
Das ist keine leichte Aufgabe, aber genau das ist unser Antrieb.
Wir hoffen weiterhin auf eine erfolgreiche und vor allem lehrreiche Teilnahme am „DECHEMAX“ Wettbewerb 2025/26.
Mira Weigelt, 9a
Aktuell ist der Science-Kurs der Jahrgangsstufe 9 eine neue Kooperation mit 3malE und dem zdi-Netzwerk MINT.REgio Recklinghausen/Marl eingegangen. Hierbei bearbeiten 16 SuS des Kurses in Kleingruppen mit Hilfe der von 3malE zur Verfügung gestellten und über MINT.REgio ausgeliehenen Energieeffizienzkoffer die Energieeffizienz unserer Schule. Zuvor haben die SuS zusammen mit ihrem Fachlehrer eine ca. dreieinhalbstündige Fortbildung durch einen Dozenten mit Hilfe einer sehr interessanten Präsentation und eine theoretische und praktische Einführung in die jeweiligen Messgeräte (zur CO2-Messung; Lichtmessung, u.a. mit UV- und Infrarot-Messbereiche; Strommessgerät zur Messung der Stromspannung und -stärke, sowie den Stromverbrauch eines Gerätes auch unter Angaben der Stromkosten; Temperatursensoren, usw.) genossen. Die Kleingruppen (zwei bis vier Personen) erstellten zu Beginn eine Übersicht über die in der Schule zu messende Bereiche (Räume, Messgeräte, Räume ohne SuS oder mit SuS während eines Unterrichts, usw.) und protokollierten die erzielten Messwerte. Ziel wird es sein, die Messungen aller Gruppen zusammen zu bringen, auszuwerten und auf die gesamte Schule zu beziehen. Zum Ende dieses Schuljahres sollen die gewonnenen Ergebnisse präsentiert werden, die aufzeigen sollen, wie energieeffizient das THG ist und ob und wo evtl. energetische Verbesserungen von Nöten sind.
Im MINT-Projekt der Klassen 7/8 stand alles im Zeichen der Bewegung. Unter dem Motto „Wer rastet, der rostet…“, ein Wettbewerb von bio-logisch! NRW, untersuchten wir, warum Aktivität für unseren Körper und Geist so wichtig ist - in jeder Lebensphase. Wir bauten eigene Funktionsmodelle von Armen aus Alltagsmaterialien und zeigten damit, wie Knochen, Muskeln und Sehnen zusammenarbeiten. Dabei erkannten wir, wie erstaunlich komplex unser Bewegungsapparat funktioniert und wo Modelle ihre Grenzen haben. Außerdem führten wir Bewegungstests und Konzentrationsübungen durch: Liegestütze, Gleichgewicht, Dehnung, Denkspiele – und das über eine Woche hinweg. Die Ergebnisse zeigten deutlich, wie sehr regelmäßige Bewegung unsere Leistungsfähigkeit steigert. Ein besonderes Highlight war ein Experiment mit Eierschalen und Essigsäure, das uns die Auswirkungen des Alterns auf unsere Knochen deutlich machte. Und in einer kleinen Studie testeten wir das Gedächtnis verschiedener Altersgruppen und das mit spannenden Rückschlüssen auf das Thema Bewegung und geistige Fitness. Das Projekt hat uns gezeigt: Bewegung hält fit, nicht nur körperlich, sondern auch im Kopf. Und wer sich bewegt, bleibt im Leben einfach besser in Schwung. Die dazu angefertigten Protokoll wurden als Wettbewerbsbeitrag bei bio-logisch eingereicht, dafür ausgezeichnet wurden wir alle durch eine sehr schöne Urkunde.
Made by Yaren Öztürk (8a), Henriette Wagner (8a) und Amy Kölm (8b)
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