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Im Rahmen des Bildungsauftrags des Gymnasiums erschließt der Sportunterricht am THG einen Lebens- und Erfahrungsraum besonderer Prägung. Er leistet einen spezifischen Beitrag zur Entwicklung und Förderung einer ganzheitlichen Bildung, bei der die eigene Bewegung und Körpererfahrung im Zentrum stehen.

Der pädagogische Doppelauftrag

Als Leitidee für den erziehenden Schulsport und unseren Unterricht am Theodor-Heuss-Gymnasium gilt ein klar definierter Doppelauftrag:

  • Entwicklungsförderung durch Bewegung, Spiel und Sport.
  • Erschließung der vielseitigen Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur.

Dieser Auftrag wird auf der Grundlage von sechs pädagogischen Perspektiven realisiert. Den Schülerinnen und Schülern wird ermöglicht, sich auf die Wirklichkeit von Sport in unterschiedlichen sozialen Konstellationen einzulassen, diese Räume gewinnbringend zu gestalten und das eigene Tun mit Blick auf die Bedeutung für die eigene Person kritisch zu reflektieren.

Von der Bewegung zur Sportwissenschaft

Bereits in der Sekundarstufe I erwerben die Schülerinnen und Schüler wichtige Kompetenzen, die die Basis für eine reflektierte Praxis bilden. In der gymnasialen Oberstufe wird dieser Weg konsequent fortgesetzt:

  • Praxis-Theorie-Verknüpfung: Unterricht und Erziehung führen zu einer wissenschaftspropädeutischen Arbeitsweise. Fachliche Fragestellungen und komplexe sportliche Handlungssituationen werden auch theoretisch durchdrungen und beurteilt.
  • Identitätsbildung & Verantwortung: Diese umfassende Handlungskompetenz ist die Grundlage dafür, dass Jugendliche eine eigene bewegungs- und sportbezogene Identität ausbilden und persönliche Entfaltung in sozialer Verantwortlichkeit erlernen.
  • Selbstverantwortung: Die Schülerinnen und Schüler werden schrittweise dazu angeleitet, zunehmend selbstverantwortlich für ihr Lernen zu agieren und ihre Kompetenzen an anspruchsvollen Lernaufgaben zu erweitern.

📂 Schulinterne Lehrpläne