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Die Aufgabe des Faches Philosophie besteht darin, zum Verstehen der Wirklichkeit als ganzer in ihren vielfältigen Dimensionen beizutragen und dabei die Möglichkeiten und Grenzen des menschlichen Erkenntnisvermögens zu bedenken. Der Unterricht vermittelt fundamentale Einsichten in die normativen Grundlagen unseres Handelns.

Vernunftkultur, Toleranz & Orientierung

Im Sinne einer aufklärerischen Vernunftkultur trägt der Philosophieunterricht zu einem besseren Selbstverstehen, zu gegenseitigem Verständnis und zu Toleranz gegenüber anderen Weltverständnissen und Menschenbildern bei. Das Fach eröffnet zudem die Möglichkeit, fachspezifische Kenntnisse in interdisziplinären Zusammenhängen zu reflektieren, und bietet Orientierung in individuellen wie gesellschaftlichen Entscheidungssituationen.

Ein universeller Denkhorizont

Curricular ist das Fach Philosophie fest in das gesellschaftswissenschaftliche Aufgabenfeld eingebunden. Aufgrund seines universellen Frage- und Denkhorizontes überschreitet es jedoch die Grenzen eines einzelnen Bereiches: Es steht in einer engen inhaltlichen und methodischen Beziehung zu den Sprachen und Künsten, den MINT-Fächern sowie zur Religionslehre.

Zielsetzung: Selbstständiges Philosophieren

Das zentrale Ziel des Unterrichts ist die Befähigung zur fundierten philosophischen Problemreflexion. Schülerinnen und Schüler werden in die Lage versetzt, selbstständig zu philosophieren – das bedeutet, grundsätzliche Fragestellungen und Probleme methodisch geleitet, logisch argumentierend und unter Einbezug der großen philosophischen Tradition zu reflektieren.

Dabei ist das Philosophieren an keine starren Inhalte gebunden. Als Richtschnur dienen uns die klassischen Disziplinen der Philosophiegeschichte, die wir im Unterricht immer wieder mit aktuellen gesellschaftlich-politischen Fragestellungen der Gegenwart verknüpfen.

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