Schon kleine Kinder stellen die großen Fragen des Lebens: „Woher kommt die Welt?“, „Wo sind die Toten?“. Später heißen die Fragen unserer Schülerinnen und Schüler am THG: „Was ist Sinn und Ziel meines Lebens?“, „Was ist gut und böse?“ oder „Existiert Gott?“. Evangelische Religionslehre bietet den Raum, diesen existenziellen Fragen methodisch und dialogisch auf den Grund zu gehen.
Die Fachschaft stellt sich vor
Die Fachschaft der Evangelischen Religionslehre wird am Theodor-Heuss-Gymnasium in lebendiger Zusammenarbeit von Lehrkräften, Schüler- und Elternvertretern gestaltet und getragen.
Wissen, Werte und Leborientierung
Das Fach verbindet die Vermittlung von religiösem Grundwissen mit der Frage nach Orientierung für das eigene Leben. Es erschließt einen verstehenden Zugang zu religiösen Weltdeutungen und unterstützt Heranwachsende dabei, einen eigenen Standpunkt zu entwickeln, sowie Toleranz und Dialogfähigkeit auszubilden.
- Systematische Beschäftigung: Während religiöse Themen auch in Deutsch oder Geschichte anklängen, erfordert die kontinuierliche Beschäftigung ein eigenständiges Fach mit speziell ausgebildeten Lehrkräften.
- Keine reine Neutralität: Der Unterricht bietet die authentische Begegnung mit Glaubensüberzeugungen. Lehrkräfte vertreten ihre Positionen und stellen sich dem offenen, kritischen Dialog, wodurch Schülerinnen und Schüler ihre eigene Überzeugung finden können.
- Der Schüler im Mittelpunkt: Wie in kaum einem anderen Fach werden die Jugendlichen hier als Subjekte ihres eigenen Lebens angesprochen. Diese Orientierung bestimmt maßgeblich unsere Lehr- und Lernkultur.