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Zentrale Aufgaben des Unterrichts im Fach Erziehungswissenschaft sind der Aufbau und die Förderung einer reflektierten pädagogischen Kompetenz. Gegenstand des Fachunterrichts sind Erziehungs- und Bildungsprozesse im engeren und weiteren Sinne, die systematisch aus der pädagogischen Perspektive betrachtet und analysiert werden.

Zukunftskompetenz für die postmoderne Gesellschaft

Mit dem Fach Erziehungswissenschaft erwirbt man nicht nur Grundlagen, die für die Ausbildung aller klassischen pädagogischen Berufe von Bedeutung sind, sondern Kompetenzen, die den Anforderungen der modernen Arbeitswelt entsprechen:

  • Lebenslanges Lernen: Der schnelle gesellschaftliche Wandel verlangt eine Neuausrichtung des Verhältnisses von Lernen und Arbeiten. Die gesamte moderne Arbeitswelt versteht sich mittlerweile als lernender Bereich.
  • Bildungsmanagement in Betrieben: In fast jedem modernen Betrieb findet kontinuierlich Bildungsarbeit statt (z. B. in Form von Aus-, Fort- und Weiterbildungen). Unternehmen übernehmen heute echte Qualifizierungs- und Entwicklungsaufgaben für ihre Mitarbeiter – hierfür ist ein pädagogisches Grundverständnis ein echter Karrierebaustein.

Das sagen unsere Schülerinnen und Schüler zu den Inhalten:

„Erziehungswissenschaft ist ein gesellschaftswissenschaftliches Fach, in dem ihr den Prozess der Entwicklung von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter aus pädagogischer Sicht betrachten werdet. Ihr werdet euch in der EF mithilfe von verschiedenen Theorien über das Verhältnis von Erziehung und Bildung sowie Erziehung und Lernen auseinandersetzen.“ (Einführungsphase EF)

„Erziehungswissenschaft hat nicht, wie viele denken, nur mit Kindererziehung zu tun, sondern auch wie diese auf die Entwicklung im Jugend- und Erwachsenenalter Einfluss hat.“ (Qualifikationsphase Q1)

„Von den verschiedenen Themen haben mir die Identitätstheorien am besten gefallen. Hier habe ich gelernt, mein Verhalten und das der Anderen zu reflektieren. Spannend fand ich in dem Zusammenhang auch die Selbstreflexion, was mein Verhalten auf Instagram angeht.“ (Qualifikationsphase Q2)

Bedeutung für den Alltag und die Lebenswelt:

„Da viel über Erziehung und Verantwortung gesprochen wird, entsteht ein direkter Lebensweltbezug. Die Inhalte aus den Theorien sind oft eng mit der Praxis verknüpft und durch anschauliche Fallbeispiele einfach zu verstehen. Zudem bietet das Fach einen Einblick in menschliche Verhaltensweisen und bereitet auf das eigene Leben und die Zukunftsplanung vor.“ (Einführungsphase EF)

„Ich persönlich finde interessant, dass es ein Fach ist, das wirklich im Leben anzuwenden ist. Die Kompetenzen helfen einem, sich selber und seine Mitmenschen besser zu verstehen sowie Verhaltensweisen zu interpretieren.“ (Qualifikationsphase Q1)

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