Im fünften Schuljahr setzt das Fach Erdkunde für unsere Neuzugänge von den Grundschulen neu ein. Es ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, sich in ihrer Lebensumwelt mit deren naturgeographischen, ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Strukturen zu orientieren sowie kompetent zu urteilen und zu handeln.
Unterricht in der Sekundarstufe I (G9)
Das Fach wird am THG in der Sek. I in den Klassenstufen 5, 7 und 9 mit je zwei Wochenstunden unterrichtet:
- Jahrgangsstufe 5: Anknüpfend an den Sachkundeunterricht der Grundschule untersuchen wir zunächst den Nahraum sowie Mensch-Raum-Beziehungen in Deutschland mit Ausblicken auf Europa. Da das Lernen vor Ort eine zentrale Stellung einnimmt, kartieren die Schülerinnen und Schüler z. B. die Gebäudenutzung an der Bochumer Straße oder unternehmen Exkursionen zur Halde Hoheward und zum Planetarium.
- Klassen 7 bis 9: Hier rücken europäische und außereuropäische Raumbeispiele in den Mittelpunkt. Neben den Inhalten stehen vielfältige methodische Kompetenzen im Fokus. Ein Schwerpunkt ist z. B. die Lernzirkel-Arbeit in Klasse 7, bei der sich die Schülerinnen und Schüler umgeben von Fachmaterialien selbstständig mit Aspekten wie dem Thema „Wüste“ beschäftigen.
Unterricht in der Sekundarstufe II
In der Sek. II kann Erdkunde in der Einführungsphase (EF) als 3-stündiger Grundkurs gewählt und in der Qualifikationsphase (Q1/Q2) weitergeführt werden. Im Sinne einer stärkeren Ausrichtung auf die Wissenschaft der Geographie werden ökologisch, sozial und wirtschaftlich raumwirksame Fragestellungen vertieft und problematisiert.
Der Unterricht bereitet gezielt auf die Anforderungen des Zentralabiturs vor und befähigt im Sinne der Sach-, Methoden- und Handlungskompetenz auch zu einem geographischen Studium. Da die originale Begegnung auch in der Oberstufe eine fachrelevante Arbeitsweise darstellt, unternehmen die Kurse unter anderem stadtgeographische Exkursionen nach Münster.