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Mittwoch. Ein ganz normaler Wochentag, an dem wir unseren Schulalltag meistern sollten. Doch nicht an diesem Mittwoch mitten im März. An diesem Tag hieß es nämlich für unsere Klasse 9a: „Ab an die Uni Bochum!“
Nachdem wir uns mit unseren Lehrern, Herrn Wisniewski und Herrn Biller, um Punkt 8.00 Uhr auf dem Lehrerparkplatz versammelten, fuhren wir mit Bus und Bahn direkt bis zur Haltestelle der Ruhruniversität. Es wunderte uns nicht sehr, dass über die Hälfte der Fahrgäste an gerade dieser Haltestelle ausgestiegen ist. Die Universität zählt mit ihren ca. 36000 Studenten und 53 Fakultäten zu einer der größten Unis im gesamten Ruhrgebiet, sogar in Deutschland. Obwohl wir schon um 9.00 Uhr in der Früh den großzügigen Campus durchquerten, war ziemlich viel los: Studenten aus aller Welt eilten hastig zu ihren Vorlesungen, die meistens in den Betonbauten im Stil der 60er Jahre stattfanden. Zum Glück bekamen wir nach unserer Ankunft eine kleine Einführung in die Geschichte bzw. Gebäudeaufteilung der Universität. Dies war für uns Schüler eine große Hilfe, da die meisten Schüler unserer Klasse die Ruhruniversität zum ersten Mal besuchten.
In dem „Naturwissenschaftsgebäude“ mit dem Schwerpunkt Physik wurden wir zunächst von dem Physikstudenten Martin im 10. Semester freundlich empfangen. Gemeinsam folgten wir Martin in einen der vielen Laborräumen. Dort haben wir zu dem interessanten Thema „Radioaktivität“ in Form eines Workshops viele Informationen erhalten. Zusätzlich führten wir eigenständig in den Gruppen Versuche durch, die das Thema veranschaulichen sollten. Mit den erarbeiteten Ergebnissen gestaltete Martin seinen umfangreichen Vortrag zu dem Thema. Nachdem er mit Hilfe von feinsten technischen Mitteln wie z. B. das Smallboard uns die Materie näherbrachte, war der Workshop nach fünf Stunden zu Ende. Und somit näherte sich unser Besuch an der Ruhruniversität seinem Ende, was sowohl Schüler als auch Lehrer schade fanden.
Welche Eindrücke wir, als Schüler, aus der Uni mitnehmen? Die Uni Bochum ist eine wahrhaftig große Institution, in der ein „Multi-Kulti-Feeling“ von Seiten der Studenten herrscht. In solch einer Atmosphäre hat man gewiss eine gute Möglichkeit sich ausbilden zu lassen. Wer weiß, vielleicht sehen wir den einen oder anderen Schüler unserer Klasse (gar Schule) später einmal dort studieren!? Gute Bedingungen sind in jedem Fall garantiert.
Von Laura Roggenbuck und Delona Dibrani, 9a |